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ShoppingVictims

Schopping & Mode - meine große Ledienschaft



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Freitag, 27. Juli 2012

Der neue Mut zum Hut

Von shoppingvictims, 09:20
Hüte in allen Variationen, Formen, Größen, Farben haben den Weg zurück auf die köpfe und somit auch zurück auf die Straße gefunden. Ganz gleich ob bei Mann oder Frau, auf dem Haupt trägt wer dem Trend folgt und Sachen modischem Style nicht ganz weit hinten anstehen will, in diesem Sommer Hut…

Ob aus Stoff, Bast, Stroh oder sonstigen synthestischen Materialien, ganz egal, Hauptsache der Kopf ist bedeckt. Neben dem klassischen Hut geht zur Not auch die klassische Baseballcap, Haarbänder oder ein schicker Wickelschals. Konventionen gibt lassen sich in Sachen Hut nur schwer ausmachen. Hauptsache scheint, dass das Haupt bedeckt ist.

Lieber lässig mit Hut statt aufwenige Frisur für die Dame

HatsWas man in den vergangen Jahren allenfalls beim königlichen Pferderennen von Ascott „ihrem“ Kopf trohnen sah, ist heute absolut alltagstauglich und schon fast ein „must-have“ für jede modebewußte Frau. Dabei kann die Kopfbedeckungen für sie auch gerne von Hand in Eigenleistung verziert, neu gepimpt oder frisch aufgemotzt sein – der eigenen Kreativität der Trägerinnen scheinen hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Modisch, kreativ und skurril – erlaubt ist was gefällt!

Teilweise führt der neue Mut zum Hut sogar zu skurrilen Absurditäten; so hat sich beispielsweise Popsternchen Lady Gaga jüngst einen Hut aus lebenden Kakerlaken für ihren Bühnenauftritt gewünscht. Und wer die weltweit bekannte und extrem erfolgreiche Künstlerin bereits in ihrem äußerst grotesk anmutenden Kleid, das aus rohem, blutigen Fleisch gefertigt wurde, sah oder auch nur davon gehört hat, der kann sich denken, dass der Schaben-Hut wohl kein reines Hirngespinst ist, sondern längst mit Nachdruck daran gearbeitet wird... Wer würde denn schon dem "entfant terrible" der Popwelt einen solchen Wunsch verweigern?!

Ganz so skurril muss es natürlich nicht unbedingt sein. Genauso wenig muss der neue Mut zum Hut extrem kostspielig sein. Ausgerechnet Haute-Couture und Pret-à-Porter Designer Jill Sander, Vivianne Westwood oder Alexander Herchcovitch haben es mit mit ihren Selbstmach-Kreationen auf den Fashion Weeks und Laufstegen der Welt im vergangen Jahr vorgemacht und die weibliche Fashionwelt auf den Hut gebracht. - Liebevoll verzierte Baseballcaps, Beanie-Mützen mit Schleier oder gebatikte Mützen wirkten zwar im ersten Moment durchaus ungewöhnlich und seltsam, haben sich aber letztlich in diesem Sommer tatsächlich durchsetzen können und prägen mittlerweile das urbane Stadtbild wie kaum ein anderes modisches Accessoires. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Geschmack der Masse und der Straße getroffen wurde. So viele Hutträgerinnen können einfach nicht irren!

Selbst gefertigt oder von der Stange – Hauptsache Hut!

Jeder der selbst einigermaßen kreativ ist kann, in nur wenigen Arbeitsschritten, aus einem „alten Hut“ der bereits lange Zeit eingemotteten und aussortiert wurde, einen angesagten und super stylischen Kopfschmuck als Blickfang für den eigenen Kopf zaubern. Und das für ganz kleines Geld. Die großen Designer und Fashionpäpste haben es ja schließlich vorgemacht und selten war es so einfach diesen nachzueifern.

Mut zum Hut auch bei ihm…

Auch beim Herrn geht der Trend weiterhin und dies verstärkt und weit verbreitet, hin zum Hut. Bereits in den letzten Jahren feierte der Hut beim Herrn ein Revival und wurde aus der Mottenkiste wieder hervorgeholt. Die Stars aus TV, Film und Musik haben es vorgemacht und die Fans ihren Idolen, wie dem halt so ist, eben nachgemacht. Großen Anteil an der Renaissance des Hutes haben nicht zuletzt Künstler wie Jonny Depp (Hutträger des Jahres im vergangen Jahr!!!) oder Jared Leto, die wohl zu den aktuell bekanntesten sowie beliebtesten noch lebenden Hutträgern des Planeten gehören. Gleichsam sind beide absolute Vorbilder in Sachen Fashion, Looks und Styles (etc.). Nicht selten wurde der Hut, im Ansinnen es den großen Vorbildern gleich zu tun, vom Opa zum Enkel vererbt, der von jetzt auf gleich auf den Hut gekommen war.
Anfangs noch gefühlt recht gewagt, extravagant und daher nur von den ganz mutigen Jungs getragen, scheint das Eis nun endgültig gebrochen und der Hut wieder voll en vouge.

Zeitlos klassisch oder extravagant und modern

Mehr sogar: Der Hut ist längst wieder der beste Freund des Mannes geworden und lässt sich zu eigentlich zu allem tragen was der Kleiderschrank herzugeben vermag. Ob das schlichte, klassisch elegante Modell zum Anzug samt Mantel, oder auffällig mit extrem breiter Krempe wie ihn Hut-Liebhaber Udo Lindenberg bevorzugt oder die minimalistisch schmale Variante mit ganz kleiner bis gar keiner Krempe. Hauptsache Hut; und dies neben der Form in allen Farbtönen, die die Palette so hergibt.
Es gilt daher auch für „ihn“ in diesem Sommer: Als zusätzlicher Blickfang darf auf dem Kopf des lässig gestylten, urbanen, männlichen Fashion-Victim der Hut nicht fehlen.

Mittwoch, 23. Mai 2012

WDR-Markencheck besucht Adidas

Von shoppingvictims, 12:03
Nachdem die erste Staffel des WDR Markencheck im Vorjahr für relativ viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte, legt der Sender nun nach. Wurden 2011 neben dem ordinär im Kaffeebusiness beheimateten Unternehmen Tchibo, der schwedische Möbelgigant Ikea, der Mineralölkonzern Aral und der Discounter Aldi auf Herz und Nieren durchleuchtet, stehen 2012 der Discounter Lidl, das Fast-Food-Restaurant McDonalds, die schwedische Mode-Firma H&M, der Elektronikriese Mediamarkt sowie das urdeutsche Unternehmen Adidas auf dem Prüfstand. Auch der Drogeriemarkt dm sowie der Softgetränkhersteller Coca-Cola wurden bereits von den kritischen WDR-Redakteuren unter die Lupe genommen. - Und all dies ist zu sehen zur besten Sendezeit, gleich nach den Hauptnachrichten und nicht etwa auf einem Sendeplatz des WDR, sondern bei dem Muttersender, auf dem Ersten.
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...

Im Fokus der Tester Adidas

Gestern Abend war es also das Ur-Deutsche Unternehmen Adidas aus dem fränkischen Städtchen Herzogenaurach was in den Test-Kategorien Markenwirkung, Freizeitkleidung, Sportartikel und Fairness kritisch beäugt wurde. adidas_logo_2
Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...

Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.

Fairness bleibt auf der Strecke

Wie nicht anders zu erwarten wurde auch in Sachen Fairness schlecht abgeschnitten. Verwundern tut dies jedoch auch nicht wirklich, wurde hier vor allen Dingen auf die Produktionsbedingungen geachtet, die insgesamt als schlecht und skandalös betrachtet werden könnten, wären solche oder ähnliche Arbeitsbedingungen nicht traurigerweise ganz normal in Länder wie Sri Lanka, Bangladesh oder sonst wo in den armen Regionen der Welt. Und wenn Adidas konkurrenzfähig bleiben will, hat das Unternehmen auf dem globalen Markt kaum eine andere Chance als sich den Mitwettbewerbern anzupassen. Natürlich könnte Adidas mehr tun, doch im Prinzip ist es das kapitalistische System als solches was Schuld an Ausbeutung, unwürdigen Arbeitsbedingungen, und vielem frag- und beanstandigungswürdigen mehr hat. Hier machen wir es uns als Konsumenten oft recht einfach und fordern besser Voraussetzungen, handeln tun aber die wenigsten danach...

Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...

Freitag, 18. Mai 2012

Berlin: Fashionmetrople # 1

Von shoppingvictims, 14:51
Aus dem Schatten der Modemetropolen Paris, Mailand, New York oder Tokio kann Berlin zwar noch nicht treten, und noch nicht einmal von Augenhöhe lässt sich ernsthaft sprechen, doch genau dies macht Berlin als aufstrebende Modemetropole aus. Hier gibt es noch genügend Platz sich innovativ zu entfalten, kreativ zu Schaffen und seinen Ideen einfach freien Lauf zu lassen.

Deutschlandweit längst die Nummer 1

cc-licenced - berlin noca 2 von Robert Debowski aus wikicommonsDass Berlin es schaffen kann, so es denn auch wirklich will aufzuschließen zu Mailand, Paris und Co., zeigt sich daran wie sich Berlin seit dem Fall der Mauer zur heute unbestrittenen Nummer eins Modestadt in Deutschland gemausert hat. Düsseldorf, Köln, Hamburg und München haben, wie auch auf anderen Feldern des öffentlichen Lebens klar an Bedeutung einbüßen müssen und können der deutschen Hauptstadt was Mode angeht nicht mehr das Wasser reichen.
Die Gründe hierfür scheinen mannigfaltig zu sein: So lebt in Berlin die „Szene“, sprich hier treffen nahezu alle Kulturen und Subkulturen aufeinander und es entsteht ein buntes Wirrwarr aus dem es nicht allzu schwer fällt neue Inspiration und Ideen zu tanken.

Die Hauptstadt hat und macht den Unterschied

Außerdem hat Berlin, anders als München, Düsseldorf oder andere Metropol-Regionen in Deutschland noch relativ viel Raum zu bezahlbaren Preisen in welchen gewohnt, gearbeitet und gelebt werden kann. Insbesondere dies ist oftmals der entscheidende Faktor für aufstrebende aber noch weites gehend mittellose Jung-Designer ein Atelier in Berlin zu eröffnen, selbst wenn das Herz an einem anderen Ort beheimatet ist. Desweiteren entsteht wiederum aus der Ansammlung der vielen Kreativ-Schaffenden ein für Neuankömmlinge hilfreiche Szene die helfen kann Fuß zu fassen und erste Schritte zu wagen.
Lala Berlin als auch René Stock zeigen wie es geht und befinden sich auf dem besten Wege zu internationalen Spitzenklasse zu werden. Geschafft hat dies bereits Michalsky, der sich seiner Zeit an dem Werdegang von Jil Sander, Joop und dem heute meist in Paris anzutreffenden Karl Lagerfeld orientiert hat.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Mode – irgendwann hat sie uns alle!

Von shoppingvictims, 13:24
Mit zu den wichtigsten Dingen in der Welt in der wir in diesen Zeiten Leben ist die Mode. Kaum einer kann sich sich dieser entziehen und wenn auch nur unterbewusst folgen wir alle dem Diktat der Modepäpste und Styling-Königen.

Natürlich werden jetzt die Ein oder Anderen gleich aufschreien und vehement mitteilen, dass dem doch, bei ihnen ganz persönlich zumindest, mit Nichten der Fall ist. „Ich ziehe an was mir gerade gefällt und nicht das was gerade angesagt ist auf den Laufstegen dieser Welt.“ - so denken viele, doch dabei gerät ganz in Vergessenheit, dass sich der Mensch, und da sind alle im weitesten Sinne gleich, ganz automatisch an seiner nächsten Umgebung orientiert. Sprich beinahe automatisch und nahezu absolut unterbewusst saugen wir das was um uns herum passiert in uns auf.
wikicommons-mode_bild von Chodowiecki um 1788 Dieser nicht wegzudiskutierender Tatbestand führt wiederum ganz automatisch dazu, das wir uns zu dem was um uns herum passiert ein Urteil oder eine Meinung bilden. Diese mag zwar konträr zu den neusten Vorstellungen der Modedesigner sein, doch irgendwann wurde ja alles was irgendwie in Sachen Klamotten in unserem heimischen Kleiderschrank steht auch hergestellt – und dies mit Sicherheit nicht aus dem Grund, weil genau dieses Teil gerade absolut „nicht“ im Trend liegt; sondern viel mehr weil es gerade absolut angesagt ist.
Natürlich brauchen auch die neusten Trends in Sachen Mode einige Zeit bis sie auch von der breiten Masse aufgegriffen und in der Folge dann adaptiert werden. Doch irgendwann, den einen früher, den anderen später, packt uns das Diktat der Modepäpste alle und wir beugen uns... Sei es nur aus dem Grund, dass es gar keine oder kaum mehr Alternativen gibt oder eben weil alle um uns herum im Großen und Ganzen den Vorstellungen derjenigen die was zu sagen haben in der Welt der Mode folge leisten.
Jeder kennt dieses Phänomen mutmaßlich auch von sich selber: Anfangs findet man einen bestimmten Trend unter Umständen fremd und würde niemals auf den Gedanken kommen sich auf diese eine bestimmte Art zu kleiden, bis wir dann einige Wochen, Monate oder sogar Jahre später feststellen, dass man ganz automatisch, wie von einer unsichtbaren Kraft gelenkt nun doch so herum läuft, was einem selbst noch einige Zeit davor so gar nicht zugesagt hat.
Meist bemerken wir dies gar nicht wirklich bewusst, da sich sukzessive immer mehr Menschen in unserem Umfeld dem aktuellsten Style beugen und das was anfangs noch außergewöhnlich und eventuell sogar schräg wirkte, ist zu einem ganz normalen und alltägliche Mainstream geworden. Schräg, fremd und ungewöhnlich wirken dann jene, die noch um herlaufen wie Vorgestern. Und um nicht aufzufallen passen sich dann die meisten an. Insbesondere solche mit einem eher schwachen Selbstbewusst die nicht unbedingt aus der Masse herausfallen wollen. Menschen mit einem extrem starken Selbstbewusstsein sind auf der anderen Seite meist die ersten mutigen die neue Trends in Sachen Mode aufgreifen und von den den Laufstegen in die Straßen bringen.

Mittwoch, 11. April 2012

Die Jeanshose - eine Erfolgsstory

Von shoppingvictims, 14:50
Wer hätte gedacht, dass das Beinkleid, welches einst von der italienischen Hafenstadt Genua aus, den Weg über den „großen Teich“ in die neue Welt nach Amerika gefunden hat, einen solchen großen und vor allen Dingen nachhaltigen Erfolg in der Welt der Mode feiern würde. Die Rede ist hier von der Jeans-Hose. Einem der zeitlosen Klassiker der Modewelt.wiki-commons cc-licensed by Juanmak
Eine der ersten Jeans-Hosen die es in Amerika zu kaufen gab, wurde von dem aus Franken stammenden Auswanderer Levis Strauss entworfen und gefertigt. Als Hose für Arbeiter fand das robuste Beinkleid aus Baumwolle schnell zahlreiche, begeisterte Anhänger und wurde im Laufe der Zeit, der Klassiker schlecht hin in der Modeszene.
Die ersten Jeans-Hose die Levis Strauss schneiderte, waren jedoch nicht aus Baumwolle sondern aus Hanf und erfreute sich ob ihrer extremen Robustheit insbesondere bei den schwer schuftenden Goldgräbern und Bergarbeitern besonders großer Beliebtheit. Den Stoff den dieser gewisse Levis Strauss benötigte, stammte meist aus alten Segeltüchern, die zu jener Zeit aus der robusten Hanffaser hergestellt wurde. Was bei Wind, Nässe und starkem Seegang nicht kaputt zu kriegen ist, eignet sich, so wohl der Gedanke hinter dem Novum Hanffaser, bzw. alte Segeltücher zum schneidern zu verwenden, eignet sich auch optimal für robuste Hosen für schwer arbeitende Menschen.
Ein weiterer Quantensprung und weiterer Faktor für den bis heute anhaltenden Erfolg der Jeans bei Fashion-Victims oder auch wie damals schon bei hart arbeitenden Arbeitern, sollte die Idee sein, die Hose aus dem ohnehin schon relativ robusten Stoff, mit Nieten zu verstärken, so dass diese noch viel stabiler und langlebiger wurde. Diese Idee stammte jedoch nicht von Strauss selber, sondern von dem jungen Schneider Jacob Davis, der sich in der Folge mit dem deutschen Auswanderer zusammentat und die Hose mit Nieten und dem Denimstoff, welcher just zu jener Zeit als ebenso robuster Ersatz für Stoffe aus Hanf aufkam, patentieren ließ. Am 20. Mai 1873 war es dann soweit. Das Patent wurde bestätigt und schnell etablierte sich dieses neuartige Beinkleid quer über den Globus. Viele andere Hersteller von Kleidung folgten dem Ansatz und fertigten ihrer Seits ebenfalls die bis heute absolut angesagte und trendige Jeanshose.
Heute gibt es daher ein ganze Fülle von Jeansmarken, die bereits in diesen frühen Zeiten gegründet wurde. Ob Lee, Wrangler, Mustang, Diesel oder Replay, die Auswahl die dem Konsumenten heute in den Auslagen der Geschäfte angeboten wird ist riesig, so dass jeder die für sich ganz persönlich optimale Jeans mit Sicherheit findet. Ob bunt, klassisch blau oder schwarz, gerade, als Röhre oder Karotte geschnitten, kaum ein Kleidungsstück gibt es in so vielen verschiedenen Ausführungen, was neben der ausgesprochenen Langlebigkeit, wohl ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Jeans darstellt.