WDR-Markencheck besucht Adidas
Von shoppingvictims, 12:03Nachdem die erste Staffel des WDR Markencheck im Vorjahr für relativ viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte, legt der Sender nun nach. Wurden 2011 neben dem ordinär im Kaffeebusiness beheimateten Unternehmen Tchibo, der schwedische Möbelgigant Ikea, der Mineralölkonzern Aral und der Discounter Aldi auf Herz und Nieren durchleuchtet, stehen 2012 der Discounter Lidl, das Fast-Food-Restaurant McDonalds, die schwedische Mode-Firma H&M, der Elektronikriese Mediamarkt sowie das urdeutsche Unternehmen Adidas auf dem Prüfstand. Auch der Drogeriemarkt dm sowie der Softgetränkhersteller Coca-Cola wurden bereits von den kritischen WDR-Redakteuren unter die Lupe genommen. - Und all dies ist zu sehen zur besten Sendezeit, gleich nach den Hauptnachrichten und nicht etwa auf einem Sendeplatz des WDR, sondern bei dem Muttersender, auf dem Ersten.
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...

Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...
Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.
Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...
Im Fokus der Tester Adidas
Gestern Abend war es also das Ur-Deutsche Unternehmen Adidas aus dem fränkischen Städtchen Herzogenaurach was in den Test-Kategorien Markenwirkung, Freizeitkleidung, Sportartikel und Fairness kritisch beäugt wurde.
Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...
Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.
Fairness bleibt auf der Strecke
Wie nicht anders zu erwarten wurde auch in Sachen Fairness schlecht abgeschnitten. Verwundern tut dies jedoch auch nicht wirklich, wurde hier vor allen Dingen auf die Produktionsbedingungen geachtet, die insgesamt als schlecht und skandalös betrachtet werden könnten, wären solche oder ähnliche Arbeitsbedingungen nicht traurigerweise ganz normal in Länder wie Sri Lanka, Bangladesh oder sonst wo in den armen Regionen der Welt. Und wenn Adidas konkurrenzfähig bleiben will, hat das Unternehmen auf dem globalen Markt kaum eine andere Chance als sich den Mitwettbewerbern anzupassen. Natürlich könnte Adidas mehr tun, doch im Prinzip ist es das kapitalistische System als solches was Schuld an Ausbeutung, unwürdigen Arbeitsbedingungen, und vielem frag- und beanstandigungswürdigen mehr hat. Hier machen wir es uns als Konsumenten oft recht einfach und fordern besser Voraussetzungen, handeln tun aber die wenigsten danach...Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...



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